Lerntherapie nach Patricia Berger
Lernen braucht Zeit, Vertrauen und eine Umgebung, in der Fehler erlaubt sind und Stärken entdeckt werden können.
Als ehemalige Primarlehrerin (1983–1995 in Zürich) und Schulische Heilpädagogin (2017–2023 in Hirzel) habe ich vielen Kindern dazu verholfen, eine grüne, gesunde und stabile Lernbiographie zu entwickeln.
Seit 1999 arbeite ich als Lerntherapeutin in meiner Praxis «Lerntherapie-Berger». Von 2003 bis 2013 war ich parallel dazu im Lehrauftrag an der Hochschule für Heilpädagogik (HfH, Zürich) tätig und unterrichtete Studierende in Mathematik- und Deutsch-Didaktik.
Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit habe ich erfahren, dass es für viele Lernende nicht ausreicht, lediglich unterrichtet zu werden, um sich Wissen in den Schulfächern anzueignen.

Was erfolgreiches Lernen braucht
Es braucht zusätzlich auch:
- Zeitgefässe für längere Lernprozesse
- Raum für Irrtümer
- Lehrpersonen, die unabhängig von «richtig und falsch» die Stärken und Schwächen der Lernenden erkennen und beides angemessen fördern
- Möglichkeit, beim Lernen das eigene Verhalten zu hinterfragen, zu verändern und anzupassen
- Lernorte, an denen nicht bereits während des Lernprozesses Prüfungen durchgeführt werden, sondern genügend Zeit gewährt wird, um die notwendige Sicherheit zu erlangen
- Lernumgebung, die nicht die Beurteilung, sondern das nachhaltige Lernen in den Fokus stellt
Schwerpunkte der Lerntherapie
Im Laufe der Jahre ist mir immer deutlicher aufgefallen, wie viele Menschen mit guter Intelligenz trotzdem nicht zu einem wohlverdienten Erfolg in der Schule kommen. Einige Themen und Probleme führen viel zu häufig zu holperigen Schulkarrieren mit Misserfolgen und schlechten Schulnoten.
Dabei handelt es sich vor allem um drei Themenbereiche:
Lese-Rechtschreibschwäche
Lese-Rechtschreibschwäche beziehungsweise Lese-Rechtschreibstörung (LRS)
Rechenschwäche
Rechenschwäche (RS) beziehungsweise Dyskalkulie
ADS / ADHS
Aufmerksamkeitsprobleme im Zusammenhang mit ADS beziehungsweise ADHS
Allein diese drei Problemzonen führen dazu, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene trotz guter Intelligenz beim Lernen erhebliche Probleme haben. Dies kann zu Entmutigung, Frust und verpassten beruflichen Chancen führen.
Mit der «Lerntherapie-Berger» möchte ich Menschen dazu verhelfen, ihrer Intelligenz entsprechend gut zu lernen und berufliche Möglichkeiten ausschöpfen zu können.
Was geschieht in der Lerntherapie?

Wichtige Informationen für Eltern
Die Lernhindernisse stehen zuerst im Zentrum
Am Anfang der Lerntherapie kann noch nicht der aktuelle Schulstoff des Klassenjahrgangs im Fokus stehen. Zuerst geht es um die Bewältigung der Lernhindernisse wie LRS, RS/Dyskalkulie und ADS/ADHS.
Dank der Bearbeitung oder Bewältigung dieser Hindernisse wird es mit der Zeit immer besser möglich, das aktuelle Schulstoffniveau zu erreichen oder sogar zu überschreiten.
Lerntherapie ist keine klassische Nachhilfe
Ich erteile keine klassische Nachhilfe und bereite die Kinder nicht direkt auf aktuelle schulische Prüfungen vor. In der Lerntherapie zeige ich dem Kind, wie es besser, nachhaltiger und mit mehr Freude lernen kann und dass seine Stolpersteine bewältigbar sind.
Stärken erkennen und Vertrauen entwickeln
Das Kind darf erfahren, dass es nicht nur Schwächen, sondern auch Stärken hat. Mit der Zeit wird es mutiger und traut sich mehr zu.
Lernen klappt manchmal besser und manchmal weniger gut. Fehler gehören zum Leben und bedeuten keinen Weltuntergang. Wichtig ist, sich nicht entmutigen zu lassen und Hilfe anzunehmen. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.
Kinder, die das verstanden haben, fühlen sich beim Lernen frei. Erst jetzt kann die Freude am Lernen erlebt werden.
Nachhaltige Förderung
Meine Förderung versteht sich als nachhaltiges Training zur Optimierung bei Lernschwierigkeiten. Im Fokus stehen:
- Bearbeitung, Meisterung und möglichst auch Überwindung der Lernschwächen
- Nachbearbeitung der Lücken in Mathematik, Deutsch und Englisch
Je nach Wunsch kann die Lerntherapie auch länger dauern. Dabei kann ein zusätzlicher Fokus auf dem Überschreiten des Schuljahresniveaus liegen, um stabil gute Schulnoten zu ermöglichen.
Was gute Schulnoten unterstützt
Um konstant gute Schulnoten wie 5, 5–6 oder 6 zu erreichen, sind folgende Pluspunkte förderlich:
- ein Lernvorsprung gegenüber dem Schulstoff der Jahrgangsklasse
- ein zusätzliches Engagement des Kindes bei Hausaufgaben und bei der Vorbereitung auf Schulprüfungen
- eine gewisse Leichtigkeit beim Lernen
- Freude am Lernen
- Unterstützung und Beratung der Eltern
Einblick in die Lernräume
Eine ruhige, helle Lernumgebung bietet Raum für konzentriertes und nachhaltiges Lernen.


Gestaltung und Kosten der Lerntherapie
Sie haben zwei Möglichkeiten und können die Form, den Rhythmus und die Kosten so wählen, wie es für Sie passender ist.
1. Lerntherapie mit Monatspauschale
Pro Kind und Monat – alles inklusive
- 2 Treffen pro Monat à 60 Minuten, inklusive Hausaufgaben auf das nächste Treffen
- Unterrichtsmaterialien wie Bücher, Hefte und Schreibmaterialien
- Durchführung und Auswertung von Tests in Mathematik, Deutsch und Englisch
- Elterngespräche und Elternberatungen, telefonisch und/oder vor Ort
- Kontakt mit der Schule, Lehrpersonen, Schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sowie Therapeutinnen und Therapeuten
- Schreiben von Berichten für Eltern, Schule und Institutionen
2. Punktuelle Unterstützung
Falls Sie ausdrücklich eine punktuelle Unterstützung Ihres Kindes wünschen, gelten folgende Preise inklusive Tests:
| 60 Minuten | CHF 100.– |
| 90 Minuten | CHF 150.– |
| 120 Minuten | CHF 200.– |
| 150 Minuten | CHF 250.– |
| 180 Minuten | CHF 300.– |
Zusätzliche Leistungen
| Elterngespräche und Elternberatungen, pro angebrochene Viertelstunde | CHF 45.– |
| Kontakt mit der Schule, pro angebrochene Viertelstunde | CHF 45.– |
| Schreiben von Berichten, pro Doppelseite | CHF 150.– |